Mittwoch, 25. Januar 2017

Die ersten Tage auf der Südinsel

Nachdem wir ja letzte Woche erfolgreich unseren ersten Great Walk bestritten haben, stand am Samstag die Überfahrt mit der Fähre auf die Südinsel an. Vorher mussten wir natürlich noch die ganze Strecke bis nach Wellington fahren. Dabei sind wir auch an der Möhrenhauptstadt von Neuseeland vorbeigekommen. Das wurde vor allem durch eine riesige Möhrenstatue deutlich.

 Die größte Möhre der Welt

Danach ging es dann direkt nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Dort haben wir zwei Tage verbracht, wir waren unter anderem mal wieder auf einem abendlichen Foodmarket und haben das neuseeländische Nationalmuseum besucht. Aber weil die Kamera leer war, kann ich leider nur ein einziges Foto präsentieren, nämlich Wellywood (abgeleitet von den Hollywood Buchstaben). Das Design ist übrigens ein Verweis auf den oftmals sehr starken Wind in der Küstenstadt.

 Das Wellywoodschild

Von der Fähre haben wir auch keine Bilder, weil das Wetter äußerst bescheiden ausgefallen ist. Aber das holen wir dann alles nach wenn wir wieder auf die Nordinsel übersetzen.
Jedenfalls sind wir am Samstagnachmittag dann in Picton angekommen und gleich noch an die Westküste nach Nelson gefahren. Dort haben wir zwei sehr regnerische Tage mit Dingen wie Wäsche waschen verbracht, bevor wir weiter die Westküste entlanggefahren sind. Unser nächster Stop war dann die längste Hängebrücke Neuseelands. Sie misst immerhin 110 Meter und wackelt ganz schön beim Drüberlaufen. Allerdings muss man 10 Dollar bezahlen um die Brücke überhaupt betreten zu dürfen, was eigentlich schon eine ziemlich sinnlose Investition ist. Aber naja, wir haben es trotzdem gemacht und konnten sogar noch ein bisschen auf der anderen Seite spazieren gehen.

 Die Buller Gorge Swing Bridge

 Anni auf der Brücke

Gestern waren wir dann noch weiter nördlich in einem Nationalpark und haben zwei Steinbögen und Höhlen besichtigt. Der Oparara Gate Arch ist der größte natürliche Steinbogen auf der gesamten Südhalbkugel der Erde. Er ist 219 Meter lang, 43 Meter hoch und bis zu 79 Meter breit. Das war auf jeden Fall ziemlich beeindruckend. Auch der Moria Gate Arch war sehr schön, vor allem die Höhle darunter. Aber was uns am meisten gefallen hat waren die Waldhennen. Das sind braune Laufvögel, die dauernd über die Straßen Neuseelands rennen. Aber auf Parkplätzen trifft man auch mal äußerst zutrauliche Exemplare. Dieser kleine Kerl war drauf und dran uns ins Auto zu springen.

 Eine Waldhenne

 Anni auf dem Weg zum Oparara Arch

  Der Oparara Arch

 In der Höhle des Oparara Archs

 Unter dem Arch

 Eine Pflanzenkrankheit die wirklich witzig aussieht

 Der Moria Gate Arch

 Anni im Eingang zur Moriahöhle

 Der Weg in die Höhle

 Unter dem Moria Gate Arch

Nach den Arches haben wir uns dann noch zwei Höhlen angesehen, die bekannt sind für ihre Langbeinspinnen. Zum Glück haben wir aber keine gesehen, sondern sind nur durch die Höhlen geklettert.

 Auf dem Weg in die erste Höhle

 In der ersten Höhle

 In der zweiten Höhle

Und dann kam natürlich noch das andere Highlight des Tages, zumindest für Anni:

Das Schild zum 'freundliche Anni' Strand

Danach sind wir dann nach Westport gefahren, eine Stadt an der Westküste. Und weil es heute mal wieder den ganzen Tag schüttet wie aus Eimern haben wir uns dazu entschieden heute hierzubleiben. Morgen geht es dann weiter nach Süden, immer entlang der Westküste. 
Übrigens haben wir uns spontan dazu entschieden, zwischen Neuseeland und Deutschland noch einen Zwischenstopp auf Bali einzulegen. Darauf freuen wir uns beide schon sehr. Aber bis dahin ist natürlich noch etwas Zeit.

Also, wie immer liebste Grüße von uns beiden!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Der erste Great Walk

Da sind wir wieder! Es hätte sich nicht gelohnt vor unserem Aufbruch noch einen Eintrag zu machen, also kommt erst jetzt wieder einer. Dafür gibt es aber viele Bilder und einen ausführlichen Bericht zu unserer ersten Mehrtageswanderung.
Vorher aber noch ein paar Worte zur restlichen letzten Woche. Die war nicht so sehr ereignisreich, wir haben größtenteils das Sommerwetter genutzt und Strandtage eingelegt. Außerdem haben wir eine natürlich entstandene Rutschbahn in einem Fluss besucht, wo man mit Brettern oder Schwimmreifen runterrutschen kann. Und abends gab es oft noch einen besonders schönen Mond zu bewundern.

 Stollen darf am Strand natürlich nicht fehlen

 Die Steinrutsche

 Anni beim Rutschen

Der Mond kurz nach Sonnenuntergang

Am Samstag waren wir dann noch am sogenannten “Cape Kidnappers“. Der Name kommt daher, dass dort Ureinwohner von Neuseeland versuchten, den Schiffsjungen von James Cook zu entführen. James Cook war einer der großen Entdecker des 18. Jahrhunderts und ist auch in Neuseeland an Land gegangen. Heutzutage ist das Cape Kidnappers ein beliebter Ausflugspunkt, weil dort jedes Jahr tausende australische Tölpel nisten. Die Vögel sehen ein bisschen wie eine Mischung aus Möwe und Pinguin aus. Man kann direkt an eine der Brutkolonien herantreten und die Vögel beobachten und natürlich fotografieren. Das Cape ist allerdings nur über einen 9 km langen Strandwanderweg zugänglich. Wenn man keine lokalen Tourangebote bezahlen will, bei denen man mit einem Traktor dorthin gefahren wird, bleibt einem nur Laufen übrig. Wir hatten allerdings Glück und sind von einem Neuseeländer auf seinem Quad mitgenommen worden. Die Einheimischen fahren an den Wochenenden oft dort hinaus um Seeigel und Muscheln zu fangen und dann zu verkaufen oder zu essen. Mit 80 kmh auf einem Quad am Strand langzurasen war auf jeden Fall eine Erfahrung kann ich nur sagen!

 Das Quad

 Der Weg hoch zur Kolonie

 Das Cape Kidnappers

 Die Brutkolonie

 Ein Tölpel im Flug

 Ein ausgewachsener Tölpel mit seinem Küken

Das war die letzte Woche. Sonntag haben wir eigentlich nur unsere Rucksäcke gepackt und sind zurück nach Taupo gefahren. Aber bevor wir am Montag starten konnten, hatte Anni natürlich erstmal noch ihren Bungeejump zu bewältigen. 
 Die Bungeeklippe

Anni baumelt vor dem Felsen

Und dann ging es tatsächlich los zum Tongariro Northern Circuit. Das ist ein 48 Kilometer langer Rundwanderweg durch den Tongariro Nationalpark und gehört zu Neuseelands Great Walks (insgesamt 9 besonders schöne Wanderungen im ganzen Land). Im Prinzip umrundet man dabei einmal den Vulkan Mount Ngauruhoe (nein, ich habe keine Ahnung wie das ausgesprochen wird), der einer der aktivsten Vulkane Neuseelands ist. Der letzte Ausbruch war allerdings 1977, also kein Grund zur Panik. Übrigens ist das Aussehen des Vulkans weltweit bekannt, weil er in den Herr der Ringe Filmen die tragende Rolle des Schicksalsbergs verkörpert.
Naja, wir haben jedenfalls unsere Wanderung nicht am Hauptparkplatz gestartet, sondern 7 km weiter auf einem anderen Parkplatz. Sonst hätten wir die Tagesetappe zur Hütte nicht geschafft, weil wir wegen dem Bungeejump ziemlich spät gestartet sind. Nachdem wir erstmal eine Stunde durch ein Tal auf den Vulkan zugelaufen sind, kam dann der alpine Abschnitt. Bevor dieser Weg 2008 erneuert wurde, hörte er auf den klangvollen Namen “Teufelstreppe“. Besser kann ich diesen Abschnitt auch nicht beschreiben, vor allem wenn man noch einen 12 Kilo Rucksack mit sich rumschleppt.

 Der Start der Wanderung

 Anni vor dem Vulkan

Die Teufelstreppe (und das ging noch ewig so weiter)

Nachdem dieser Abschnitt geschafft war, kam ein Abzweig an dem wir entscheiden mussten ob wir noch zusätzlich zu unserer normalen Tour den Vulkan selbst besteigen wollen. Aber bei der Aussicht auf eine Steigung von gefühlt 80 Grad haben wir uns dagegen entschieden. Das hat sich als gute Entscheidung herausgestellt, denn der nächste Streckenabschnitt ging ohne gemachten Weg bei mörderischem Wind durch Geröll einen ebenfalls sehr steilen Grad entlang nach oben. Aber als das endlich geschafft war ging es wenigstens die restliche Strecke nur noch bergab oder geradeaus. Zwischendurch kamen dann auch noch die Emerald Lakes, grün-blaue Seen die in alten Kratern entstanden sind.

 Ausblick vom Grad, indas Tal sind wir dann abgestiegen

 Panoramablick vom Gipfel

 Der Abstieg zu den Seen

Ein Teil der Emerald Lakes

Nach weiteren 2 Stunden wandern haben wir dann endlich die Hütte erreicht. Weil da drin aber keine Plätze mehr frei waren, haben wir im voraus einen Campingplatz gebucht und unser Zelt mitgenommen. Gecampt wurde dann im Sand zwischen ein paar Dünen. Abgesehen davon, dass wir praktisch erfroren sind, war es ... naja, sagen wir einfach ich bin heilfroh dass wir unser Auto wiederhaben. Am nächsten Tag hatte unsere Etappe nur 3 Stunden, deswegen haben wir uns sehr viel Zeit mit allem gelassen und sind am späten Nachmittag beim zweiten Campingplatz angekommen. Die zweite Nacht war nicht ganz so schlimm, aber schön ist immernoch was anderes. Zelten ohne Isomatten ist wirklich nicht zu empfehlen.

 Unser Zelt auf dem ersten Platz

Unterwegs im Niemandsland

Der letzte Tag war vom Weg her am besten. Dadurch dass wir schon früh aufgebrochen sind, waren wir letzten Endes gegen halb drei nachmittags abfahrbereit. Das lag allerdings daran, dass Anni in Rekordzeit zum Hauptparkplatz gesprintet und von dort zu unserem Auto getrampt ist. Sonst hätten wir noch die 7 km laufen müssen, die wir uns am ersten Tag gespart hatten. 
Fazit der ganzen Sache: wir waren beide sehr froh als es vorbei war, aber es hat sich trotzdem gelohnt. Auch wenn die Landschaft teilweise schon ziemlich trostlos war. Aber immerhin wandert man die ganze Zeit im Angesicht des höchsten Bergs der Nordinsel, dem Mount Ruapehu. Das ist der schneebedeckte Gipfel, den man schon von Taupo aus gesehen hat.

Ein Abschlussbild vom Mount Ruapehu

Ja, das war unsere Wanderung. Jetzt sind wir unten in Wellington und warten darauf, übermorgen unsere Fähre auf die Südinsel nehmen zu können. Bis dahin werden wir uns einfach ein bisschen die Stadt angucken.

Also, wie immer liebste Grüße von uns beiden!

Montag, 9. Januar 2017

Heiße Erde, Huka Falls und Herr der Ringe

Hallo und willkommen zurück! Da wir ja jetzt wieder unterwegs sind, habe ich auch wieder deutlich mehr zu erzählen. Freut euch also auf einen langen Eintrag mit vielen Bildern! Also, wir waren stehengeblieben in Rotorua. Dort geht es auch direkt weiter, und zwar mit einer lustigen Sache. Anni hat nämlich ein Schnäppchen auf Bookme.com ergattert und sich so eine Runde OGO gesichert. Wer sich jetzt fragt 'eine Runde was?', keine Sorge. Das war auch meine Reaktion. Also, bei OGO handelt es sich um riesige Plastikbälle, in die man reingesteckt wird um dann darin einen Berg hinunterzurollen. Ja, das gibt es wirklich und ja, dafür bezahlen Leute tatsächlich Geld (ich allerdings nicht). Anni hat es aber gefallen, auch wenn das Vergnügen natürlich nicht besonders lange dauert.

OGO Bälle in Fahrt

Am selben Tag haben wir dann noch eine Wanderung durch einen Redwoodwald unternommen. Da gibt es nicht viel drüber zu erzählen, außer dass sowohl Wetter als auch Landschaft sehr schön waren.

 Der Wanderpfad

 Anni im Blumenmeer

Man beachte den blauen Himmel

Am Abend waren wir dann noch auf dem Abendmarkt von Rotorua, der weithin bekannt ist und empfohlen wird. Und tatsächlich haben sich auf diesem kleinen Markt dann auch gefühlt mehr Menschen gedrängt, als die Stadt überhaupt Einwohner hat. Es gab ein paar Kunststände, aber vor allem Essen. Wir haben zielsicher den deutschen Stand mit Bratwurst, Leberkäs und Sauerkraut angesteuert. Anni hat sich eine Bratwurst für 3 Euro geholt, während ich mir eine Kombination aus Leberkäs und Sauerkraut für stolze 6,50 Euro geleistet habe. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts. Bei unserer Freude über deutsches Essen haben wir allerdings komplett vergessen Fotos zu machen.
Am nächsten Morgen sind wir gleich ins Geothermalwunderland gefahren. Das kann man sich wie ein Gelände mit lauter Ergebnissen vulkanischer Aktivität vorstellen durch das Rundwege führen. Das ganze kostet ungefähr 21 Euro Eintritt pro Person und beinhaltet immerhin auch einen Geysirausbrauch (ist aber trotzdem ziemlich überteuert). Wir waren jedenfalls schon halb zehn morgens am Start, um ja nicht den Ausbruch zu verpassen. Nachdem eine Parkmitarbeiterin Seife in das Loch gekippt hatte, war das Ergebnis dann auch ziemlich interessant anzusehen. Erst hat es ein bisschen geschäumt und gebrodelt und dann kam das Wasser nur so herausgeschossen.

 Das Anfangsstadium

 Der Geysir in voller Pracht

Nachdem wir uns den Geysir angeschaut hatten, ging es direkt in das eigentliche Geothermalgebiet. Dort haben wir unter anderem viele brodelnde Schwefellöcher, einige Seen und heiße Quellen gesehen. Das interessanteste waren aber die Farbablagerungen, die zustande kommen wenn Mineralien aus der Erde getragen werden und mit der Luft reagieren. So gibt es zum Beispiel eine Fläche mit dem Namen Farbpalette, weil er verschiedenste Farben an der Oberfläche aufweist. Unser absoluter Favorit war aber ein See mit dem klangvollen Namen 'Bad des Teufels'. Dessen Wasser ist nämlich giftgrün, und das nur wegen seinem Mineraliengehalt. Das Bild ist wirklich nicht bearbeitet!

 Ausblick auf  einen Teil des Landes

 Ein Schwefelloch

Mineralbedingte Farbablagerungen

 Schwefeldämpfe über dem See

 Die Farbpalette

Das Bad des Teufels

Nach unserem Besuch im Geothermalwonderland haben wir uns dann noch einen der stärksten Wasserfälle in Neuseeland angeschaut. Die Huka Falls befördern pro Sekunde 200.000 Liter Wasser nach unten und sehen dementsprechend ziemlich spektakulär aus. Dazu kommt dass das Wasser des Flusses wunderschön klar und dunkelblau ist. Der Fluss selbst hat übrigens so eine starke Strömung, dass die in ihm montierten Wasserkraftwerke 15 Prozent der gesamten Stromversorgung von Neuseeland abdecken. Auf jeden Fall war das bis jetzt der beeindruckendste Wasserfall den wir gesehen haben!

 Die Huka Falls von weitem

 Der Fluss selbst

Der eigentliche Wasserfall von näherem

Am nächsten Morgen hatten wir dann um 10 einen 'Termin' in einem nahegelegenen Spa. Das klingt jetzt aber toller als es eigentlich war. Für 8 Euro pro Person durften wir in thermale Mineralienpools, die sehr gut für die Haut sein sollen und von einer heißen Quelle gespeist werden. Die Erfahrung war ganz schön, obwohl wir nicht wirklich einen Vorher-Nachher-Effekt bemerkt haben. Bilder haben wir davon leider auch nicht, weil unsere Kamera mit Wasser so ihre Differenzen hat. Aber dafür kann ich einen schönen Blick auf den Lake Taupo geben. Das ist der größte See auf der Nordinsel und wir hatten das  Glück ihn bei strahlendem Sonnenschein zu erwischen. Die Berge im Hintergrund sind übrigens die, die wir bei unserer Mehrtageswanderung nächste Woche überqueren werden, jedenfalls laut Anni. Ich hoffe bis zuletzt dass das nur ein Witz ist ...

 Blick auf die Berge

Panoramablick über den See

Und nun kommen wir zu dem Teil, auf den zumindest einige von euch schon eine ganze Weile warten. Ja, am Sonntag haben wir es endlich geschafft und uns Hobbiton, also das Auenland angesehen. Für alle Ahnungslosen: dabei handelt es sich um den Ort, an dem die Heimat der Hobbits für die Herr der Ringe Filme nachgebaut wurde. Wem das jetzt immernoch nichts sagt, dem empfehle ich sich mal über Klassiker der Fantasyliteratur zu informieren.
Also, wir haben für stolze 55 Euro pro Person eine geführte Tour (das ist die einzige Option die man hat) durch das Filmset bekommen. Als eine Person die noch nie die Filme gesehen hat, hab ich dem Geld schon hinterhergetrauert. Aber da ich grade das Buch lese wusste ich zumindest worum es geht und ich muss zugeben, die Aufmachung ist wirklich zu goldig. Es ist alles so klein, grün und rund und die Guides wissen auch wovon sie reden. Für alle Herr der Ringe Fans lohnt es sich auf jeden Fall.

 Willkommen im Auenland!

 Ein Hobbithöhleneingang

 Anni vor einer Hobbithöhle

 Die Hobbithöhlen in der Hügellandschaft

 Der grüne Drachen (eine Bar)

Anni und ich mit unserem Ingwerbier, das war inklusive

Ja, soviel zu Hobbiton. Es war auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung.
Das war am Sonntag. Montag, also gestern, waren wir bei einem ziemlich versteckt gelegenen Wasserfall mit einem schönen Becken am Fuß. Der Abstieg darunter war enorm steil und gefährlich, weil es keinen richtigen Weg gab. Ich bin oben geblieben, aber Anni war eine Runde im eiskalten, aber sehr klaren und sauberen Wasser schwimmen. 

 Der Wasserfall von oben

Blick von unten

Heute hatte Anni einen Zahnarzttermin, weil sie eine neue Blombe gebraucht hat. Danach sind wir dann größtenteils Auto gefahren um weiter an die Ostküste zu kommen. Die werden wir uns in den nächsten Tagen ansehen, bevor Anni dann am 16. Januar ihren Bungeesprung am Lake Taupo hat. Am selben Tag startet dann auch unsere Mehrtageswanderung (ich weiß nach wie vor nicht warum ich das überhaupt mache) und endet am 18. Danach fahren wir dann runter nach Wellington und haben noch etwas Zeit uns die Stadt anzusehen bevor dann am 21. unsere Fähre auf die Südinsel geht.
Ja, soweit so gut. Ich melde mich wieder sobald ich kann, ich tippe mal auf Anfang nächster Woche.

Liebste Grüße von uns beiden!