Freitag, 30. September 2016

Essen in Singapur

Hallo allerseits, wir sind heute morgen gut in Perth angekommen und müssen jetzt bis um eins auf unseren Check-In warten. Die Zeit nutze ich jetzt um euch mal einen Überblick über das zu geben, was wir in der letzten Woche so gegessen haben. Zuerst mal muss ich sagen, dass wir in Deutschland was Lebensmittelpreise angeht wirklich furchtbar verwöhnt sind. Ein Apfel kostet in Singapur zum Beispiel an die 2 Dollar, ein Stück Kuchen gleich 5. Trotzdem versucht die Regierung die Menschen zu gesunder Ernährung zu bewegen, in fast jedem Laden gibt es ein Bonuspunktesystem, dass bei kalorienarmem Essen oder Obst und Gemüse greift. Wir haben unser Essen allerdings zum größten Teil aus den sogenannten “Hawker Centern“ bezogen. Das sind überdachte Märkte, in denen verschiedene Köche ihr Essen frisch zubereiten und verkaufen. Zwischen den einzelnen Ständen sind Tische aufgestellt und man kann sich beliebig zum Essen niederlassen. Im Gegensatz zu den sonst hohen Preisen ist das warme Essen der Hawkers wahnsinnig günstig. Für eine Portion Reis mit Fleisch und Gemüse zahlt man mitunter nicht einmal 4 Dollar. Man könnte jetzt natürlich denken dass das Essen dafür keine Qualität hat, aber weit gefehlt. Die Hawker Center werden von der Regierung streng und ständig kontrolliert, man kann das Essen ohne Bedenken zu sich nehmen. 
Kommen wir nun zu den Gerichten die wir in Singapur gegessen. Anni hat sich getraut und die regionale Spezialität “Fischballnudelsuppe“ probiert. Die Suppe hält genau, was ihr Name verspricht. Sie besteht aus Brühe, Fischbällchen, Nudeln und ein paar Kräutern, dazu kommt noch eine Art Gehacktes und einige undefinierbare weiße Streifen. Diese Streifen und die Fischbälle waren nicht wirklich unser Fall, die restliche Suppe war aber in Ordnung.

                                                                                                 Singapurer Fischballnudelsuppe

Ich habe mich lieber für eine andere regionale Suppe entschieden, bei der man selbst Einfluss auf den Geschmack hat. Man kauft dabei eine Brühe und darf sich von einem Tisch noch sieben weitere Zutaten dazu aussuchen. Das alles wird dann nochmal zusammen gekocht und schließlich erhält man seine fertige Suppe. Meine Zutaten waren chinesische Suppennudeln, frische Sojasprossen, ein gekochtes Ei, ein Würstchen, ein Tintenfischarm, eine Art asiatische Teigtasche, genannt Dumpling, und ein undefinierbares frittiertes Etwas. Diese Zusammenstellung lässt zwar vermuten dass ich an Geschmacksverirrung leide, aber letzten Endes hat die Suppe sehr gut geschmeckt. Bis auf das frittierte Ding war für mich alles super. Anni findet es allerdings verstörend dass ich einfach so Tintenfisch essen konnte. Naja, mir schmeckt das eben ...

                                     Meine zusammengestellte Suppe, dazu gab es einen sehr leckeren Maracujadrink

                                                                                                              Der besagte Tintenfisch

Anni hat sich weiterhin noch an einem regionalen Dessert versucht, Eis mit Mango, Kokosmilch, Sirup und einer bunten Garnitur die man am ehesten mit Jelly Bellys vergleichen kann. Sie fand es auf jeden Fall sehr lecker, was man von ihrem zugehörigen Getränk nicht behaupten kann. Rohrzuckersaft ist in Singapur zwar der letzte Schrei, aber wir verstehen beide nicht was daran so toll sein soll. Wenigstens war mein Kiwi-Bananen-Smoothie sein Geld wert.

                                                                           Annis Eis, links mein Smoothie und rechts der Rohrzuckersaft


An einem anderen Abend haben wir es dann mal mit der indischen Küche versucht. Ich hatte schlichte Eiernudeln mit Gemüse, aber Anni hat das indische Fladenbrot Naan mit verschiedenen Beilagen probiert. Die Bilanz: lecker, aber sehr sehr scharf.

                                                                                   Indisches Naan mit Kichererbsen, Dip und Kartoffeln

Wer mich gut kennt weiß, wie sehr mein Herz an Nudeln hängt. Deswegen konnte ich nicht widerstehen als wir in einem der Hawker Center auf “westliche Küche“ gestoßen sind. Ich kann an dieser Stelle aber nur jedem Nudelliebhaber davon abraten, in Asien italienische Gerichte zu bestellen. Asiatische Carbonara ist wirklich nicht zu empfehlen.

                                                                                                              Asiatische Carbonara

Zu guter letzt präsentiere ich jetzt noch das Juwel unserer Sammlung an warmen Gerichten. Anni hat sich einmal gegrillten Lachs mit Reis und einem Spiegelei für unschlagbare 6,90 Dollar gegönnt. Da war ich mit meiner Suppe dann doch etwas neidisch.

                                                     Es hat genauso gut geschmeckt wie es aussieht

Zum Abschluss kommen jetzt noch ein paar Kleinigkeiten, die auch typisch für Singapur sind und die wir ebenfalls probiert haben.

                                                                  Wasserkastaniensaft mit Rohrzucker und eine Art von Zuckerkristallen

                                                                                                           Oreos mit Erdbeerfüllung

Soviel zum Thema Essen in Singapur. Fazit: Wenn man weiß wo man suchen muss lässt es sich in Singapur wunderbar essen. Andernfalls kann man mit dem nötigen Kleingeld natürlich in jedes beliebige Feinschmeckerrestaurant gehen, da gibt es ebenfalls genug Auswahl. Als nächstes wird es dann Annis ersten Blogeintrag geben, da verrate ich jetzt aber noch nichts weiter drüber.

                                               Liebe Grüße aus Perth von uns beiden!

Donnerstag, 29. September 2016

Die Marina Bay

Diese künstlich angelegte Süßwasserbucht kann man gut und gerne als das moderne Zentrum von Singapur bezeichnen. Allein um den vorderen Teil drängen sich fünf der größten Aushängeschilder Singapurs: das Stadtwahrzeichen Merlion, die Helixbrücke, die Lotusblüte des Art Science Museums, das Marina Bay Sands Hotel und die Gardens by the Bay. Außerdem kommt man von dort auch problemlos zu Fuß in das Singapurer Geschäftsviertel, das sich vor allem durch eine Fassade aus Glaswolkenkratzern auszeichnet.

                                                                                                         Die Marina Bay bei Nacht

Im hinteren Teil der Bucht werden oft Wassersportveranstaltungen wie zum Beispiel Segelregatten ausgetragen und das Ufer bietet sich mit dem grünen Rasen und den Palmen als wunderbarer Picknickplatz an. Wir haben uns allerdings größtenteils im vorderen Teil bei den Sehenswürdigkeiten aufgehalten, von denen ich jetzt einzeln erzählen werde.

Merlion

Das Wahrzeichen der Stadt entstammt einer Vision des einstigen Stadtentdeckers Prinz Nila Utama. Ihm begegnete angeblich ein Fabelwesen in den damaligen Urwäldern und er taufte das entdeckte Dorf danach: “Singa Pura“ - Löwenstadt. Heute hört das Wahrzeichen auf den Namen Merlion und wird durch einen Löwenkopf auf einem Fischschwanz dargestellt. Statuen des Merlion finden sich in größeren und kleineren Ausgaben in der ganzen Stadt, doch die wasserspeiende Statue an der Marina Bay hat in Singapur ungefähr den selben Stellenwert wie das Brandenburger Tor in Berlin. Am Wochenende ist es praktisch unmöglich dort irgendwie richtig ranzukommen, weswegen wir es dann einfach unter der Woche nochmal versucht haben und sogar Erfolg hatten. 

                                                                                      Merlion und im Hintergrund das Geschäftsviertel

Die Helixbrücke

Als eine von zwei Brücken, die letztes Jahr zum 50. Jubiläum der Stadt eröffnet wurden musste sie natürlich etwas ganz besonderes sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden haben die Architekten kurzerhand beschlossen die Brücke in Form einer Doppelhelix zu bauen. So eindrucksvoll wie sie aussieht, uns hat sie mehr an einen DNA-Strang als an sonst etwas erinnert. Das macht die Helixbrücke allerdings mit ihrer Nachtbeleuchtung wieder wett. 

                                           Die Helixbrücke bei Nacht, im Hintergrund das Marina Bay Sands Hotel 


Das Art Science Museum

Dieses Museum steht direkt vor dem Marina Bay Sands. Wir waren nicht drin, deswegen kann ich nicht wirklich etwas zu den Ausstellungen sagen außer dass es um Architektur geht. Besonders ist das Museum, weil es die Form einer riesigen Lotusblüte hat und bei Nacht ebenfalls angestrahlt wird. Täglich um 8 Uhr abends gibt es auch eine Show, bei der Laserstrahlen auf Wasserfontänen Bilder abzeichnen. Das wird direkt neben der Lotusblüte abgespielt und ist jeden Abend gut besucht. 

                                                       Die Lotusblüte vom gegenüberliegenden Ufer aus

                                                                    Die Lichtshow am Abend


Das Marina Bay Sands Hotel

Nun kommen wir zur Hauptattraktion der Marina Bay. Das Marina Bay Sands Hotel, kurz MBS, besteht aus drei eleganten Türmen, über denen sich die gigantische Dachterrasse in Form eines Bootes spannt. Der Eintritt zur Terrasse kostet 23 Dollar, dafür erhält man einen Ausblick über die gesamte Stadt. Mir war es das Geld nicht wert, aber Anni hat es trotzdem gemacht, weshalb wir auch Fotos der atemberaubenden Aussicht haben.

                                                             Panoramablick vom Dach des MBS

Mal von der spektakulären Dachterrasse abgesehen bietet das MBS eine komplette eigene Welt voller Luxus, zu der aber auch normale Menschen Zutritt haben. Das Hotel steht nämlich inmitten eines eigenen, unterirdischen Luxuskaufhauses, wo sich von Armani über Chanel bis hin zu Prada alles findet, was das Luxusherz begehrt. Der Ottonormalverbraucher kann sich hier bestenfalls auf eine Gratisprobe Tagescreme, eine klimatisierte Umgebung und freien WLAN freuen. Uns hat es dort aber trotzdem gefallen, so viel Luxus auf einem Fleck bekommt man schließlich nicht alle Tage zu sehen.

                                                                                                    Blick von oben in das Kaufhaus

Weiterhin hat das MBS auch noch das größte Casino Südostasiens zu bieten. Da durften wir mit unseren Flipflops und den Wanderrucksäcken allerdings nicht rein, obwohl der Zutritt für Ausländer an sich kostenlos ist. Außerdem hat das Kaufhaus auch noch ein eigenes kleines Flussbecken, auf dem man sich mit einer Gondel chauffieren lassen kann. Ein Zimmer in diesem Luxushotel gibt es übrigens schon ab schlappen 350 Euro pro Nacht. Nunja, wer hat der kann.

                                                          Das Marina Bay Sands Hotel bei Tag 


Das Raffles Hotel 

Dieses Luxushotel hat zwar nichts mit der Marina Bay selbst zu tun, aber es passt gut zum Marina Bay Sands. Es liegt ein gutes Stück weiter nördlich im Kolonialviertel und ist nach dem Gründer der Stadt, Sir Thomas Stamford Raffles, benannt. Das Hotel bietet seinen Gästen ausschließlich Suiten an und ist deshalb nochmal um einiges teurer als das Marina Bay Sands. Die hauseigene Einkaufsmeile ist aber für jedermann geöffnet und ein Besuch dort ist quasi Pflicht als Tourist in Singapur.

                                                                   Der Eingang des Hotels

                                                                                                      Ich vor dem Innenhofbrunnen

                                                                Anni neben der Shoppingallee

Soviel also zum Luxus der Stadt. Da morgen unser Abreisetag hier ist wird es sicherlich keinen Eintrag geben, es werden aber trotzdem noch ein paar Artikel zu Singapur kommen. Wir landen geplant am 1. Oktober um 4.15 Uhr früh in Perth und werden uns dann sobald wie möglich wieder melden.

                        Bis dahin zum letzten Mal liebe Grüße aus Singapur von uns beiden!


Mittwoch, 28. September 2016

Gardens by the Bay

Heute gibt es wie versprochen den Bericht zu den neuen botanischen Gärten Singapurs, genannt Gardens by the Bay. Sie liegen direkt an der Marina Bay (eine künstlich angelegte Süßwasserbucht zu der es auch noch einen Post geben wird) und verteilen sich über ein Gebiet von ca. einem Quadratkilometer. Man findet unter anderem grüne Wiesen, eine Freiluftbühne, einen Kinderwasserspielplatz, einen See und viele Restaurants. Wir selbst haben allerdings nur die drei größten Attraktionen der Gardens besucht, die ich noch einzeln vorstellen werden.

                                                                Die Blumenuhr der Gardens

                                                            Ich auf einer geschnitzten Holzbank

                                                                                                   Luftaufnahme der Gardens bei Nacht

Der Flower Dome

Beim “Blumendom“ handelt es sich um das vordere der beiden großen Kuppelgebäude die auf der Luftaufnahme zu erkennen sind. Der Eintritt kostet derzeit 14 Singapurdollar (ca. 9,50 Euro) und lohnt sich schon allein deshalb, weil der Flower Dome komplett klimatisiert ist und damit eine sehr angenehme Abwechslung zum tropischen Klima darstellt. Der Innenraum ist ein einziges großes Gewächshaus und enthält Pflanzen aus verschiedenen kühleren Erdregionen. Dementsprechend sind uns auch einige heimische Pflanzen wie zum Beispiel die Tanne, das Stiefmütterchen oder der Fingerhut begegnet. Man kann aber unter anderem auch einen mediterranen Kräutergarten, afrikanische Blumenfelder oder kalifornische Orangen- und Zitronenbäume bestaunen. Zum krönenden Abschluss enthält der Flower Dome auch noch ein Restaurant, das von einem Londoner Sternekoch geführt wird. Dort tummeln sich allerdings nur die Schönen und Reichen, zu denen wir uns leider (noch) nicht zählen können. Der Ausflug in den Flower Dome war aber so oder so sehr lohnenswert.

                                                                                        Blick von oben auf die afrikanische Landschaft

                                                   Afrikanisches Blumenfeld vor dem Sternerestaurant

                                                          Panoramaaussicht von der oberen Etage

                                                                                                     Anni hinter einem Flaschenbaum

Der Cloudforest 

Der “Wolkenwald“ ist das zweite kuppelartige Gebäude auf der Luftaufnahme. Er steht direkt hinter dem Flower Dome und ist ebenfalls ein riesiges Gewächshaus. Allerdings beherbergt er vor allem einen großen Berg, um den herum sich in freier Luft Gittereisengehwege befinden. Man wird mit einem Fahrstuhl von unten bis ins oberste Level gefahren und läuft dann die entsprechenden Wege nach unten. Dabei wird einem das Bergklima nähergebracht, aber es gibt beispielsweise auch Höhlentropfsteine und Informationen zu Tieren der entsprechenden Höhenlagen zu entdecken. Ein Level widmet sich dem Wasserfall, der sich von ganz oben vom Berg stürzt und damit den größten Indoorwasserfall der Welt darstellt. Auf den letzten beiden Etagen wird dann schließlich das Erdklima behandelt. Dort kann man sich einen Überblick über Themen wie Waldbrände, Wasserverbrauch, den CO2-Kreislauf oder den klimatischen Aufbau der Gardens verschaffen, bevor man den Rundgang mit einem sehr gut gemachten Kurzfilm zur Erderwärmung abschließt. Der Cloudforest kostet 16 Dollar Eintritt, die sich ebenfalls lohnen weil man wirklich interessante Informationen und schöne Aussichten bekommt.

                                                                    Der Berg im Cloudforest

                                                                       Der Indoorwasserfall

                                                                                                              Anni vor Bergorchideen

                                                                                                         Eines der vielen Wasserspiele 

Die Supertrees

Als “Superbäume“ werden die großen Stahlgebilde mit Rankenpflanzen bezeichnet, die man auf der Luftaufnahme so schön leuchten sieht. Sie dienen nicht nur als Blickfang und Besucherattraktion, sondern sind auch die Ablüftungsanlage für die beiden Gewächshäuser. Besucht werden die Supertrees vor allem zur Dämmerung, da sich zwischen der größten Gruppe ein sogenannter Skywalk spannt. Das kann man sich vorstellen wie den Baumkronenpfad im Hainich, nur um einiges schmaler gebaut. 15 Minuten dort oben kosten 8 Dollar und bieten dafür eine sehr schöne Aussicht auf die Stadt und vor allem auf das Marina Bay Sands, das Vorzeigeluxushotel der Stadt. Besonders schön gestaltet sich der Anblick wenn es dunkel wird, weil dann die Supertrees, das Hotel und auch das Riesenrad Singapur Flyer beleuchtet werden. Hat man den Skywalk bereits hinter sich, bietet es sich an noch bis 19.45 Uhr zu warten. Zu dieser Uhrzeit beginnt täglich eine Licht- und Musikshow, bei der die Supertrees scheinbar zum Leben erwachen. Die Show dauert eine Viertelstunde, ist kostenlos und wirklich sehr schön anzusehen, wir haben es auf jeden Fall genossen.

                                                                                                   Die Supertrees zur Dämmerung

                                                                                                                       Der Skywalk

                                                                      Ich auf dem Skywalk

                                                             Einer der Supertrees zur Musikshow 

                                                                    Die Supertrees bei Nacht 

Das war also unser Besuch in den Gardens by the Bay. Alles in allem relativ kostspielig, aber meiner Meinung nach das Geld absolut wert. Bleibt noch zu erwähnen, dass in den Gardens auch Otter frei herumlaufen. Wir haben einmal welche gesehen, waren aber leider nicht schnell genug mit der Kamera. Damit war es das für heute, morgen folgt dann ein Beitrag zur Marina Bay. 

                                                    Bis dahin liebe Grüße an euch alle!


Dienstag, 27. September 2016

Ausflug nach Sentosa

Heute haben wir den Tag für einen Besuch der Insel südlich von Singapur genutzt. Es gibt drei verschiedene Wege um nach Sentosa zu gelangen: Mann kann mit einer Seilbahn vom höchsten Berg Singapurs, dem Mount Faber, hinüberfahren, den Shuttleservice Sentosaexpressnutzen oder zu Fuß über den Sentosa Boardwalk gehen. Wir haben uns für die budgetschonendste Variante und somit für den Boardwalk entschieden.

                                                                                              Blick auf Sentosa vom Festland aus

Die Insel selbst kann man sich in etwa wie einen riesigen Freizeitpark vorstellen, in den man zwar kostenlos reindarf, wo aber für jede Attraktion Geld bezahlt werden muss, und davon gibt es auf Sentosa um die 250. Es gibt Wasserattraktionen, Kinos, Restaurants, eine Sommerrodelbahn, Vogelflugshows, ein Casino und und und. Die drei größten Aushängeschilder der Insel sind aber die Universal Studios, der Freizeitpark Resort World Sentosa und die riesige Merlion-Statue mit Ausblick über die Stadt.

                                                        Vor dem Eingang zu den Universal Studios

                                                                                                        Der Eingang zum Freizeitpark

                                                                            Merlion - das Wahrzeichen der Stadt, halb Fisch und halb Löwe

Zum Glück gibt es auf Sentosa auch sehr schöne Sandstrände für die man keinen Eintritt zahlen muss. Dort haben wir dann auch den größten Teil des Tages verbracht. Außerdem haben wir noch den südlichsten Punkt von Kotinentalasien besucht, eine kleine Insel mit Aussichtsturm, die über eine Hängebrücke mit Sentosa verbunden ist.

                                                                    Sandstrand auf Sentosa

                                                           Hängebrücke zum südlichsten Punkt

                                                                                             Panoramaausblick vom Aussichtsturm

Baden waren wir übrigens nicht, das Wasser rund um Singapur ist nämlich nicht gerade für seine Sauberkeit bekannt. Die Singapurer selbst stört das allerdings gar nicht, im Gegenteil. Sie springen einfach in ihren normalen Anziehsachen ins Meer, vielleicht weil der Abkühlungseffekt so länger anhält. Wie man auf den Bildern sieht war es heute sehr bewölkt, aber die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns beiden trotzdem zu schaffen. Ein bisschen haben wir uns aber auch schon an das Wetter gewöhnt, und ohne stechende Sonne lässt es sich auch halbwegs aushalten.
Soviel für heute, morgen gibt es dann wirklich einen Bericht zu den Gardens by the Bay und dann auch wieder mehr Fotos.

                                                          Liebe Grüße von uns beiden!

Sonntag, 25. September 2016

Die ersten Eindrücke

Botanic Gardens 

Die Botanic Gardens sind das erste und bisher einzige UNESCO Weltkulturerbe in Singapur. Man kann es sich ungefähr vorstellen wie eine tropische Variante der Ega in Erfurt, nur dass es hier keine Spielplätze oder Tiergehege gibt. Der Eintritt ist kostenfrei, nur wenn man auch in den Orchideengarten möchte kostet es 5 Dollar. Insgesamt hat uns dieser Ausflug einen ziemlich guten Eindruck für den Regenwald vermittelt.

                                                          Panoramaaussicht über den Schwanensee

                                                                   Ein Waran in freier Wildbahn

                                                                Brunnen im Orchideengarten 

                                                                Anni unter den Goldregenbögen

                                                                   Oben in den Baumwipfeln

                                                                   Ein Traum von Orchideen

Abschließend waren wir dann noch bei einem Filmmusikkonzert auf der Showbühne der Botanic Gardens, das auch von den Einheimischen gut besucht war.

                                           

Little India und Chinatown 

Singapur ist inverschiedene und sehr markante Stadtviertel eingeteilt, von denen wir bisher zwei besichtigt haben. In beiden kann man typische Dinge kaufen, wie zum Beispiel Essstäbchen und Fächer in Chinatown oder Seidentücher und Gewänder in Little India. Außerdem gibt es natürlich die typischen Landesgerichte, wobei die indischen wesentlich preiswerter sind als die chinesischen. In den Tempeln hierzulande herrschen übrigens strenge Kleidungsrichtlinien, deswegen muss man sich Seidenmäntel überziehen wenn man zu kurze Sachen anhat und die Schuhe müssen auch ausgezogen werden. Die Einheimischen laufen unerklärlicherweise trotz der tropischen Hitze größtenteils in langen Sachen herum.

                                                              Eingang zum Stadtteil Little India

                                                               Straßendekoration in Chinatown

                                                                  Straße mit Verkaufsständen

                                                                       Ich in Tempelkleidung

                                                                                                               Chinesischer Tempel

Soweit erstmal heute, als nächstes wird es dann Berichte zur Marina Bay und den Gardens by the Bay geben, das steht bei uns als nächstes auf dem Programm.

                                          Liebe Grüße aus Singapur von Anni und Lotti!