Dienstag, 25. April 2017

Auf Wiedersehen, Neuseeland!

Da bin ich wieder! Ich weiß, es war wieder eine lange Zeit ohne Eintrag. Das liegt aber größtenteils daran, dass wir nunmal gearbeitet haben und nicht viel zu erzählen hatten. Und in der letzten Woche hatten wir dann noch viel zu erledigen (und sind zusätzlich auch noch beide krank geworden). Mittlerweile sind wir aber gut auf Bali angekommen und ich habe endlich Zeit für den letzten Neuseelandbericht.
Also, wie schon erwähnt haben wir bis Ostersonntag gearbeitet. Während dieser Zeit haben wir einen ausgewachsenen Zyklon miterlebt. Dieser nette kleine Sturm hat unter anderem für Überschwemmungen, Straßensperrungen, jede Menge Sachschäden und einen Tag Stromausfall gesorgt. Der örtliche Fluss ist über Nacht auf das dreifache seiner ursprünglichen Größe gewachsen und sämtliche Straßen, die aus Opotiki rausgeführen, waren gesperrt. Außerdem gab es jede Menge umgestürzte Bäume. Wir haben aber zum Glück keinen Schaden davongetragen.

 Das war vorher der örtliche Golfplatz

 Der angeschwollene Fluss (ich musste aus dem fahrenden Auto fotografieren)

Unser Firmenparkplatz, verwandelt in einen Teich

Neben diesem unerfreulichen Wetter hatten wir aber auch noch ein Kulturerlebnis in Opotiki. Wir haben nämlich etwas von einem Hangi abbekommen. Hangi ist ein traditionelles Maoriessen. Zuerst gräbt man ein riesiges Loch in die Erde, das mit heißen Steinen ausgelegt wird. Darauf kommen dann in Blätter eingewickelte Lebensmittel wie Fleisch, Kartoffeln, verschiedenes Gemüse und Fisch. Das wird dann erneut mit Blättern abgedeckt und anschließend wird alles mit Erde zugeschüttet und für mehrere Stunden gegart. Wir waren zwar nicht bei dem Prozess dabei, aber haben zwei Portionen Hangi erstanden. Bestanden haben sie aus Hühnchen, irgendwas in Richtung Wildziege, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mischgemüse, frittierten Teigbällchen und einem absolut undefinierbaren Krümelzeug. Dazu gab es noch einen kalten Meeresfrüchtesalat. Das ganze hatte eine sehr erdige und rauchige Note, mein Ding war es auf jeden Fall nicht. Aber es war eine interessante Erfahrung.

 Das Hangi

Der Meeresfrüchtesalat

Ostermontag haben wir dann ein letztes Mal Rene und Lydia in Kaiwaka besucht und uns verabschiedet.

 Gruppenbild mit Rene und Lydia

Und noch ein Bild mit Blossom

Am Dienstag ging es dann wieder runter nach Rotorua, wo wir in eine Art Vogelpark gegangen sind um endlich mal Kiwis zu sehen (die Vögel versteht sich). Das Bild ist allerdings von einem ausgestopften Exemplar. Kiwis sind nachtaktiv, weshalb man sie nur in einem Dunkelhaus beobachten kann und unsere Kamera ist für solche Situationen ungeeignet.

 Ein Kiwi

Eine Statue im Vogelpark

Unser nächstes Ziel waren die Waitomo Caves. Das ist eines von Neuseelands berühmteren Höhlensystemen und wird daher ziemlich vermarktet. Mir war der ganze Spaß zu teuer, aber Anni hat eine Raftingtour inklusive Abseilen und Klettern mitgemacht. Fotos gibt es davon aber leider nicht, die hätte man nämlich noch extra kaufen müssen.
Nach den Waitomo Caves sind wir noch bis ganz an die Westküste nach New Plymouth gefahren, wo wir uns den Sonnenuntergang angesehen und übernachtet haben.

Sonnenuntergang am Hafen

Am nächsten Morgen wollten wir uns eigentlich den Mount Taranaki ansehen. Dieser Berg ist einer der beliebtesten der Nordinsel und sieht eigentlich sehr schön aus. Und hat aber das Wetter mit Regen und völlig vernebelter Aussicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dafür haben wir dann eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall in der Gegend gemacht.

Wasserfall beim Mount Taranaki

Den restlichen Tag sind wir dann von der Westküste zurück ins Landesinnere nach Taupo gefahren. Dabei sind wir bei einem Ort mit besonderen Felsformationen vorbeigekommen. Wir hatten zwar Schwierigkeiten irgendwas zu erkennen dass nach “Drei Schwestern“ oder einem “Elefant“ aussah, aber die Aussicht war trotzdem sehr schön.

Anni vor denn Felsformationen 

In Taupo angekommen haben wir uns dann nochmal die Huka Falls angesehen, einfach weil sie wirklich spektakulär sind, und haben anschließend auf einem nahegelegenen Campingplatz übernachtet. Freitagmorgen hatte Anni dann einen weiteren Bungysprung. Davon habe ich dieses Mal auch ein gutes Video gemacht, aber das lässt sich leider nicht kabellos übertragen.

 Der Campingplatz am Morgen

Und dann kam auch schon der letzte Stopp vor Auckland: die Stadt Hamilton. Eigentlich haben wir da nur angehalten weilwir sowieso durchfahren mussten und sie eine der größeren Städte der Nordinsel ist. Wir sind ein bisschen spazieren gegangen und haben uns den Park angeschaut. Dabei sind wir auf eine Art Kunstprojekt gestoßen, bei dem eine Wiese mit roten Kunstblumen versehen wurde. Das sah schon sehr hübsch aus.

 Der Park in Hamilton

Ja, und das war es auch schon. Von Hamilton sind wir direkt nach Auckland zu einem Autoverkäufer gefahren und sind unser Auto (das mittlerweile ein Ölleck, verschiedene Dellen und noch andere Defekte hatte) für 800 Dollar losgeworden. Nicht unbedingt ein Traumpreis, aber letztenendes waren wir froh, dass wir es losgeworden sind. Abends haben wir dann in unsere Airbnb Übernachtung eingecheckt und den Samstag noch für ein paar Erledigungen genutzt. Und Sonntag ging dann ja bekanntermaßen früh um 8 unser Flugzeug nach Bali.
Sonnenuntergang über den Wolken

Das wäre es erstmal für heute, den Bericht zu Bali wird es geben wenn wir wieder zurück sind. 

Also, wie immer liebste Grüße und bis sehr bald!

Donnerstag, 30. März 2017

Kanufahren im Abel Tasman Nationalpark

Hallo und willkommen zurück! Ich wette keiner von euch hat damit gerechnet dass ich mich tatsächlich mal an meine eigenen Prognosen halte. Tja, Wunder gibt es halt immer wieder.
Also, wo waren wir stehengeblieben? Richtig, bei der Fahrt zum Abel Tasman Nationalpark. Der befindet sich an der Nordküste der Westinsel und ist wahrscheinlich der beliebteste Nationalpark in ganz Neuseeland. Nach zwei Tagen in diesem Gebiet war uns auch völlig klar warum. Der Nationalpark besteht vor allem aus zwei Dingen: Wälder und traumhafte Buchten mit weißem Sand an türkisblauem Meer. Die große Bucht dort heißt nicht umsonst “Golden Bay“. Aufgrund dieser Begebenheiten zieht es Touristen vor allem wegen zwei Aktivitäten in diesen Park: Wandern und Kanu fahren. Einer von Neuseelands Great Walks befindet sich dort, und viele kombinieren diese Wanderung mit einer Kanutour um die Zeit abzukürzen (sonst braucht man 5 Tage für die ganze Strecke). Wir haben das aufgrund vvon Zeitmangel aber anders gemacht, nämlich erst eine Tagestour mit dem Kanu und dann am nächsten Tag eine kleine Wanderung zu einer Bucht. Ich kann euch sagen, Kanu fahren ist nichts für Leute mit schwachen Armen. Wir hatten beide den Muskelkater unseres Lebens. Aber naja, im Pazifik paddelt es sich eben auch nochmal anders als auf der Werra. Wir haben uns jedenfalls ein Kanu geliehen und sind damit einen halben Tag an der Küste entlang von Bucht zu Bucht gepaddelt. Wirklich nur zu empfehlen (vorausgesetzt man mag Wasser)!

 Ich saß vorne

 Und Anni hinten

 Panoramabild von einer der Buchten wo wir angelegt haben

Unser Kanu

Am nächsten Tag sind wir dann noch weiter nördwestlich gefahren, um uns den schönsten Strand Neuseelands anzusehen. Der hat sich tatsächlich als sehr schön erwiesen, mit weißem Sand, Felsformationen und blauem Meer. Auf dem Weg dahin sind wir aber erstmal noch bei zwei Quellen und Aussichtspunkten vorbeigekommen.

 Quelle, deren Wasser von Natur aus nie mehr als 5 Grad hat

 Ausblick ins Tal von einer Höhenzugstraße aus

 Eine weitere Quelle mit türkisem Wasser

 Ausblick auf eine Bucht von einer Schafweide aus

 Der schönste Strand Neuseelands

 Am Wasser bei Ebbe

 Anni vor einem Klippenzug

Abends hat sich Anni dann noch daran gemacht einen Berg zu einer Höhle hinaufzuklettern (ich hab darauf verzichtet) und sie hat natürlich Bilder der Stalaktiten mitgebracht.

 Der Eingang zur Höhle

 Millionen von Stalaktiten

Am nächsten Tag, unserem letzten kompletten Tag auf der Südinsel, haben wir noch die kleine Wanderung unternommen von der ich oben schon erzählt habe. Und wir haben uns den “Split Apple Rock“, zu deutsch “gespaltener Apfelfelsen“, angesehen. Den hätte man wirklich nicht treffender benennen können, er sieht tatsächlich aus wie ein großer, gespaltener Apfel.

 Ausblick auf das Meer vom Wanderweg aus

 Der Strand zu dem wir gewandert sind

 Anni entspannt sich

 Der Split Apple Rock

Am Abend sind wir dann noch den ganzen Weg nach Picton gefahren, weil unsere Fähre am nächsten Morgen um 7 gefahren ist. Auf dem Weg dahin haben wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen dürfen.

 Sonnenuntergang über einer Bucht

Tja, das war's zur Südinsel. Am nächsten Tag waren wir mittags schon wieder in Wellington und haben uns noch den Teil des Nationalmuseums angesehen, den wir beim letzten Mal nicht geschafft hatten. Dort darf man aber leider keine Fotos machen.
Nach diesem Besuch sind wir dann noch so weit wie möglich nach Norden gefahren und haben es tatsächlich noch zum längsten Ortsnamen der Welt geschafft. Ausschreiben werde ich ihn nicht, ihr könnt ihn euch auf dem Bild ansehen. Der Name ist auf Maori geschrieben (die Sprache der gleichnamigen Ureinwohner) und bedeutet übersetzt soviel wie „Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte“. Dazu gehört die Geschichte des Maoris Tamatea, der in diesem Gebiet mit europäischen Siedlern um Land gekämpft und meistens gewonnen hat. Nachdem er bei einer der Schlachten seinen Bruder verloren hatte, ist er jeden Abend auf diesen Hügel geklettert und hat seinem Bruder zu Ehren auf einer Flöte gespielt. Danach ist der Berg benannt worden (warum auch immer).

 Der längste Ortsname der Welt

Ja, das war die letzte Station unserer Reise. Danach haben wir unseren Job bekommen und arbeiten jetzt die ganze Zeit. Allerdings hatten wir, während wir auf unseren ersten Arbeitstag gewartet haben, noch Gelegenheit ein hier in der Nähe gelegenes Reservat mit einheimischen Pflanzen zu besuchen. Das war insgesamt nicht so spannend, aber das Reservat hat einen interessanten Baum zu bieten. Der gehört ebenfalls zur Maorikultur, er hat nämlich früher als Begräbnisbaum gedient. Damit meine ich dass die Knochen der Häuptlinge dort gesammelt und geehrt wurden. Wer sich dem Baum unbefugt näherte, hat die Todesstrafe bekommen. Aber heutzutage wird das alles natürlich nicht mehr praktiziert.

 Der Begräbnisbaum

Im Reservat

So, das ist jetzt alles. Wir arbeiten wie gesagt und werden das auch noch eine Weile tun. Das heißt jetzt gibt es erstmal wieder keinen Eintrag, aber daran seid ihr ja gewöhnt. 

Also, liebe Grüße von uns beiden und bis bald!

Mittwoch, 15. März 2017

Wir nähern uns dem Ende

Hallo, da sind wir wieder! Es tut mir furchtbar leid dass es jetzt einen ganzen Monat keinen Eintrag gab! Die Sache ist die, bis vor zwei Wochen waren wir noch fieberhaft auf Arbeitssuche. Dann haben wir eine Arbeitsstelle und obendrein auch gleich noch eine Wohnung in Opotiki bekommen und hatten damit erstmal zu tun. Wir hatten ein Vorstellungsgespräch und gestern dann auch endlich die Einführung in die Firma, inklusive Drogentest und Jobtraining (wir sortieren mangelhafte Kiwis aus). Aber bis dahin haben wir gewartet dass sich die Firma endlich meldet und haben in der Zwischenzeit alle Vorzüge einer Wohnung genossen, auf die wir ja jetzt eine ganze Weile verzichtet haben (Kühlschrank, Herd, Badezimmer und so weiter). Zwischendurch habe ich auch immer am nächsten Blogeintrag gearbeitet und heute ist er nun endlich fertig. Also, nochmal Entschuldigung für die lange Wartezeit und viel Spaß mit dem neuesten Bericht!
Dieser Blogeintrag beginnt da, wo der letzte aufgehört hat: in der Stadt Timaru, gelegen südlich von Christchurch an der Ostküste der Südinsel. Dort sind wir abends noch an den Strand um Pinguine zu beobachten, haben aber leider keine gefunden. Dafür hatten wir einen schönen Blick auf den Hafen, der sich neben den Dünen erstreckt.

 Der Hafen von Timaru am Abend

Dann ging es weiter zum Campingplatz. Den nächsten Tag haben wir in Geraldine verbracht, einem kleinen Örtchen im Landesinneren. Wir haben einen kleinen Bauernmarkt besucht und waren dann abends im angeblich schönsten Kino Neuseelands. Es ist eines der ältesten des Landes und immernoch so ausgestattet wie früher, mit plüschigen Sesseln und Sofas und einer Empore. Allerdings war es auch ziemlich muffig und absolut überteuert. Fazit: kann man machen, muss man aber nicht. 

 Ich im Kino in Geraldine

Von dort aus ging es direkt weiter nach Christchurch, besser gesagt auf eine Halbinsel, die direkt bei Christchurch anfängt. Dort hatten wir allerdings ziemlich Pech mit dem Wetter. Es hat geregnet und die Wolken hingen so tief, dass wir durch sie durchgefahren sind. Damit haben wir von der Aussicht, die eigentlich spektakulär sein soll, nicht viel mitbekommen. Am nächsten Tag hatten wir dann besseres Wetter und haben uns eine kleine Hafenstadt angesehen.

 Ausblick von der Küstenstraße der Halbinsel

Zurück in Christchurch sind wir erstmal zu einem Büro der Zeitarbeitsfirma, bei der wir auf der Nordinsel schon gearbeitet haben. Die haben dann gesagt sie melden sich in den nächsten Tagen. Daraufhin haben wir beschlossen, die Wartezeit zu nutzen und nach Kaikoura zu fahren. Das ist ein Ort nördlich von Christchurch an der Ostküste, der zum einen für seine Delfin- und Waltouren und zum anderen für die Schäden des Erdbebens letzten November bekannt ist. Seit dem Erdbeben ist der komplette Highway zwischen Kaikoura und Blenheim außer Betrieb. Das heißt wenn man nach Kaikoura will, muss man wohl oder übel über Christchurch fahren, was von Blenheim aus einen Umweg von stolzen 7 Stunden darstellt (wie gesagt, die Infrastruktur der Südinsel ist ziemlich unausgeprägt). Wie auch immer, Kaikoura hatte es in den letzten Monaten jedenfalls nicht leicht. Wir sind aber trotzdem hingefahren und haben unseren Aufenthalt dort mit einem Küstenspaziergang bei schönstem Wetter begonnen.

 Lehmformationem auf dem Weg nach Kaikoura

 Klippen in Kaikoura

 Anni auf dem Küstenwanderweg

 Panoramablick von den Klippen aus

 Treppe runter zum Strand

 Tosende Wellen an Felsen (und das war bei Ebbe)

 Seelöwen und Vögel lieben es zu posen

 Panoramablick vom Steinstrand aus

Am nächsten Morgen kam dann unser Highlight: eine Bootstour, bei der wir mit wilden Delfinen schwimmen konnten. Die Touren sind maßlos überteuert (ca. 120 Euro pro Person), aber das liegt eben daran dass Kaikoura berühmt dafür ist. Vor der Küste der Stadt liegt ein Riff, das zahlreichen Meerestieren Nahrung bietet. Daher sind in Kaikoura dauerhaft mehr als 2000 Delfine, Albatrosse und ein Wal heimisch. Wir haben uns für's Delfinschwimmen entschieden und sind mit einem kleinen Boot raus auf's Meer. Vom Schwimmen selbst haben wir mit einer geliehenen GoPro Kamera Videos gemacht, aber die müssen erst bearbeitet werden. Nach dem Schwimmen durften allerdings die, die nicht mit Seeübelkeit geplagt waren (das Boot hat geschaukelt wie wahnsinnig), aufs Aussichtsdeck und Fotos machen. Anni verträgt Bootsfahrten nicht, also musste ich das übernehmen. Die Fotos sind nicht perfekt, aber ehrlich gesagt bin ich schon froh, dass mir die Kamera nicht über Bord gegangen ist.

 Delfine direkt neben unserem Boot

 Delfine beim Spielen im Wasser

 Und noch mehr Delfine

Dieser Ausflug war auf jeden Fall unvergesslich und ich würde es jederzeit weiterempfehlen.
Nach unserer Tour sind wir direkt wieder nach Christchurch gefahren, wo uns die Arbeitsagentur mitgeteilt hat, dass sie nur Leute für 3 Monate oder länger einstellen. Daraufhin haben wir dann beschlossen, die Südinsel abzuschließen und auf wieder auf die Nordinsel zu gehen. Also haben wir uns erstmal einen Tag lang Christchurch selbst angesehen. Da gab es zum einen den botanischen Garten, der riesig und wirklich schön ist. Dann haben wir einen deutschen Laden besucht und uns ein deutsches Mittagessen gegönnt (das allerdings viel zu klein war). Und zum Abschluss haben wir zwei Erdbebendenkmale besucht. Einmal eine Kirche, die eingestürzt ist und seitdem als Wahrzeichen steht, und dann noch eine Aufreihung von 185 weißen Stühlen, die für die Todesopfer des großen Erdbebens von 2011 stehen.

 Im botanischen Garten

 Wiener mit Kartoffelsalat und Bratwurst mit Sauerkraut

 Die eingestürzte Kirche

 185 weiße Stühle

Von Christchurch aus ging es dann direkt nach Nordwesten, zum Abel Tasman Nationalpark. Der war nämlich das einzige was uns auf der Südinsel noch gefehlt hat. An dieser Stelle beende ich diesen Blogeintrag allerdings. Da wir im Moment ja nur arbeiten und nichts unternehmen, habe ich auch nichts neues zu erzählen. Weil ich euch aber nicht wieder einen Monat lang ohne Eintrag hängen lassen will, gibt es den Rest der Erzählungen im nächsten Eintrag, also in ungefähr zwei Wochen. So kann ich unsere Arbeitszeit gut überbrücken.
Jetzt noch ein paar Infos am Rande: für die, die es noch nicht wissen, unser Flug von Auckland nach Bali geht am 23. April. Deshalb ist der Plan, bis ungefähr zum 10. zu arbeiten und dann noch den Teil der Westküste von der Nordinsel zu machen, den wir noch nicht gesehen haben. Die restliche Zeit brauchen wir dann um unser Auto zu verkaufen und ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Also, soweit zu unseren Plänen. Zum Abschluss hier noch ein Bild von einem Schiffswrack, dass wir uns auf dem Weg zum Abel Tasman angeschaut haben.
Schiffswrack bei Ebbe

Liebe Grüße von uns beiden und bis bald!