Samstag, 29. Oktober 2016

Mount Eden

Wie versprochen melde ich mich nochmal aus Auckland, heute mit einem kurzen Beitrag zu Aucklamds höchstem Berg, dem Mount Eden. Für uns Thüringer kann er mit seinen süßen 196 Metern Höhe zwar kaum als Berg gelten, aber wir haben ihn trotzdem bestiegen. Der Inselsberg hat schließlich keinen Vulkankrater zu bieten, wohl aber der Mount Eden. In der Gegend von Auckland ist das keine Seltenheit. Wenn man von oben auf die Gegend blickt, das heißt entweder vom Flugzeug aus oder eben vom Mount Eden, bietet sich ein recht amüsantes Bild. Die insgesamt eher flache Landschaft ist in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit Vulkanhügeln durchsetzt, alle ungefähr so groß wie der Mühlberg bei uns (ihr wisst schon, der Hügel auf dem die Mühlburg steht. Wer damit nichts anfangen kann sollte sich dringend mal wieder mit seiner Thüringer Umgebung befassen). 

 Anni vor der Skyline von Auckland

 Blick aufs Meer

 Ein anderer Vulkanhügel

Der Vulkankrater vom Mount Eden

Der Mount Eden ist übrigens, wie jeder Touristenort in Neuseeland, überschwemmt mit Asiaten. Für uns ist das immer wieder lustig anzusehen, weil sie ihrem Ruf wirklich alle Ehre machen indem sie in Scharen herumlaufen und einfach alles fotografieren. Fotoshootings gehören für sie mit dazu und dabei wird jede erdenkliche Pose eingenommen. Auf dem folgenden Bild bitte ich nun darum mich einfach nicht zu beachten und in der rechten Ecke die beiden Asiatinnen ranzuzoomen. Wie man gut erkennt, hat sich die eine im hohen Gras versteckt wie eine Raubkatze auf Beutezug, während die andere eifrig fotografiert. Hachja, dieses lustige Völkchen amüsiert uns immer wieder.

Fotoshooting

Tja, das war es auch schon wieder mit der Berichterstattung. Wir wollten eigentlich noch ein paar schwarze Sandstrände besuchen, aber da fährt kein öffentlicher Transport hin, also ist das weggefallen (nein Papa, wir hätten das nicht laufen können!). Dafür haben wir es aber geschafft unsere neuseeländischen Konten zu eröffnen. Morgen geht es dann endlich zur nächsten Station, der Farm weiter nördlich. Von dort melde ich mich in ein paar Tagen wieder, vorausgesetzt es gibt Internet. 

Bis dahin liebe Grüße von uns!

Dienstag, 25. Oktober 2016

Angekommen in Neuseeland

Hallo und willkommen zurück auf unserem Blog. Ich weiß, es ist schon ziemlich lange her seit ich von Sydney erzählt habe und es tut mir leid dass so lange kein Update kam. Es ist einfach so, dass wir im Moment einfach nicht wirklich spannende Dinge unternehmen, die besonders berichtenswert wären. Deshalb werde ich heute einfach nur ein bisschen erzählen was wir die letzten Tage so getrieben haben und was als nächstes ansteht, damit ihr wisst was sich bei uns so tut.
Wir sind letzten Freitag in Auckland angekommen. Die Stadt liegt im nördlichen Bereich der Nordinsel (für alle die das noch nicht wussten, Neuseeland besteht aus einer Süd- und einer Nordinsel) und ist nicht nur eine der größten Städte von Neuseeland, sondern auch der Startort für Backpacker schlechthin. Diese Tatsache hat im Vorfeld dazu geführt, dass wir keinen Platz mehr in einem Hostel bekommen haben und deshalb auf Airbnb ausgewichen sind. Wir leben nun also bis zum 31. Oktober in einem Haus in Aucklands Northshore, was im Prinzip eine riesige Wohnhaussiedlung ist. Diesen Montag war hier ein Feiertag, deswegen waren die Hauseigentümer über's Wochenende verreist und wir hatten das ganze Haus für uns. Da man mit dem Bus bis ins Zentrum ziemlich lange fährt und es auch jedes mal fünf Dollar kostet, sind wir die letzten Tage viel im Haus gewesen (auch weil Anni sich ordentlich erkältet hat). Die Zeit haben wir genutzt, um uns um unsere nächste Unterkunft zu kümmern. Gestern haben wir dann auch eine Zusage bekommen, unser nächstes Ziel ist eine Farm ungefähr 2 Stunden nördlich von Auckland. Dort werden wir drei Wochen lang bei der Arbeit helfen und bekommen im Gegenzug Unterkunft und Essen. Ich denke mal dass ich wieder mehr zu erzählen und auch nehr Fotos habe, wenn wir nächsten Montag dort eintreffen.
Abseits von unserer Arbeitssuche gibt es noch ein paar andere organisatorische Dinge, die wir hier in Auckland erledigen wollen. Dazu gehören die Eröffnung eines neuseeländischen Bankkontos, das Anschaffen einer SIM Karte und die Beantragung einer Steuernummer. Die SIM Karte haben wir mittlerweile und um das Konto kümmern wir uns morgen. 
Gestern haben wir den Tag genutzt und sind trotz miserablem Wetter in die Stadt gefahren. Wir sind ein bisschen am Hafen spazieren gegangen und haben außerdem noch beide dieselben Wanderschuhe gekauft (und ich noch eine Regenjacke).

 Blick auf den Hafen

Hochgezogene Brücke beim Yachthafen

 Die Skyline vom Hafen aus

Unsere neuen Wanderschuhe

Diese Bilder sind leider die einzigen die ich präsentieren kann, aber immerhin geben sie einen Eindruck vom Wetter wieder. Ich kann nur sagen dass wir auf dem Rückweg allein wegen dem fünfminütigen Fußweg von der Bushaltestelle zu unserem Haus klatschnass waren. 
Naja, sonst gibt es an unserer Front nicht wirklich etwas zu berichten. Ich werde mich Samstag oder Sonntag nochmal melden, vielleicht hat sich bis dahin etwas interessantes ereignet. Nochmal Entschuldigung für diesen langweiligen Eintrag, es wird bald wieder besser.

Liebe Grüße aus Auckland!

Freitag, 21. Oktober 2016

Sydney

Hello again! Wir sind endlich in Neuseeland angekommen und haben jetzt erstmal übers Wochenende ein Haus für uns (Airbnb sei Dank). Aber bevor ich hier noch weiter ins Schwärmen gerate, erzähle ich erstmal von unseren letzten Tagen in Australien. Also, aufgrund unseres Hosteldilemmas hatten wir letztendlich nur drei volle Tage in Sydney. Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir von unserem Hostel bis in die Stadt ungefähr eine dreiviertel Stunde Bus fahren mussten. Dami bin ich gleich beim ersten Aufhänger, nämlich den Nahverkehrstarife in Sydney. Kein Mensch dort hat eine Ahnung, wie die Tarife zustandekommen. Wir haben zum Beispiel für ein und dieselbe Strecke einmal 1Dollar, einmal 3 Dollar und einmal 5 Dollar bezahlt. Außerdem ist es auch nicht ungewöhnlich dass man für eine kürzere Fahrt mehr bezahlt, dann aber eine längere Strecke komplett kostenlos fährt. Das ganze System scheint einfach keiner Logik zu folgen.
Aber zurück zu unseren Erlebnissen. Am Dienstag haben wir erstmal die Mustsees in Sydney abgeklappert, also die Oper, den Hafen und die Harbourbridge. Außerdem waren wir auch noch im botanischen Garten, der jetzt im Frühling sehr schön in Blüte steht.

 Anni vor der berühmten, wellenförmigen Oper

 Die Oper von vorne

 Auch wenn es von weitem aussieht wie Kunststoff, es sind Fliesen

 Blick auf die Harbourbridge

 Die Oper vor der Harbourbridge

 Der Lunapark von Sydney

 Jetzt mal der Hafen (den fand Anni nicht halb so fotogen)

Ich und mein neues Boot

 Vögel im botanischen Garten

Ein Baum in voller Blüte

Ja, das war im großen und ganzen unser erster vollständiger Tag. Am Mittwoch kam dann das Highlight, ein Besuch im Taronga Zoo. Hauptsächlich waren wir dort weil Anni unbedingt noch Kängurus und Koalas sehen wollte und ich mag Zoos sowieso sehr gerne.

 Der Eingang

Als erstes haben wir uns den Australienabschnitt vorgenommen. Wir haben auch ein Schnabeltier gesehen, aber dort war es so dunkel, dass auf den Fotos leider nichts zu erkennen ist. 
 Ein Emu (zweitgrößter Laufvogel der Welt)

 Die Wallabies, eine Art kleines Känguru

 Kängurus, zur Tageszeit nicht gerade aktiv

Danach sind wir erstmal bei zwei Tiershows gewesen, einmal bei einer Trainingseinheit der Elefanten und dann noch bei der Seelöwenshow (mein Lieblingsteil des Besuchs).

 Eine Elefantendame macht Kunststückchen

 Pepper applaudiert

 Seelöwe Pepper mit seinem Trainer 

Einmal in der Wasserabteilung angekommen haben wir uns auch gleich noch die Pinguine angeschaut, die in ihrem Becken ziemlich flott unterwegs waren.

 Ein Pinguin auf Tauchgang

Sehr schön anzusehen waren auch die Gorillas. Erst haben wir überhaupt keine gesehen, aber dann kamen alle auf einmal ins Außengehege. Zu unserer Freude waren auch ein paar Gorillababys dabei.

 Das Männchen, sah Kerchak extrem ähnlich (wer nicht weiß wer das ist sollte mal wieder Tarzan schauen)

 Gorillamutter mit Baby

Eine Sache hat uns echt zum Lachen gebracht und das waren die australischen Hühner. Sowas plüschiges hab ich echt noch nie gesehen. Sie sahen aus wie in Watte statt in Federn gehüllt. Auf dem Bild sieht man außerdem noch eine Grundschulklasse, eine gute Möglichkeit um die süßen Schuluniformen zu betrachten. Diese Hüte haben übrigens alle Schulen, auch die oberen Klassen.

 Eine Grundschulklasse beim Hühnerfüttern

Zu guter letzt haben wir dann auch endlich die Koalas gesehen und Anni hat Fotos machen können. Angesichts der Tatsache dass Koalas pro Tag ungefähr 20 Stunden schlafen, ist es wirklich Glück dass wir einen wachen angetroffen haben.

 Koala beim Fressen

So ein süßes Kerlchen

Am letzten Tag haben wir uns dann einfach ein bisschen die Einkaufsmeile angesehen und waren zum krönenden Abschluss auf einem Nudelmarkt. Das war wie ein Streetfoodfestival und es gab auch viel anderes als Nudeln. Anni hat endlich ihre Pommes am Stiel probiert und außerdem Würstchen in Oktopusform. Ich hatte - Überraschung - Nudeln. Als Nachtisch gab es dann noch ein Eis und eine australische Süßspeise, Schokomarshmallows.

 Das Festivalmaskottchen

 Anni mit ihren “Chips on a stick“

 Die Oktopuswürstchen

 Meine Nudeln

 Das Eis, inklusive Schokopipette

Schokomarshmallows


Das war unser krönender Abschluss der drei Wochen Urlaub in Australien. Wir haben viel gesehen und hatten wirklich Freude an diesem Land. Jetzt sind wir gespannt wie sich die Dinge hier in Neuseeland weiterentwickeln. Wir werden euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße aus Auckland!

Montag, 17. Oktober 2016

Der Ayer's Rock

Wie versprochen gibt es heute den Bericht zum Ayer's Rock, oder wie ihn die Einheimischen nennen (und wie es mir auch besser gefällt), Uluru. Bekanntermaßen handelt es sich dabei um das Wahrzeichen von Australien und außerdem um den größten Monolithen (alleinstehenden Fels) der Welt. Da wir im Endeffekt leider nur einen vollständigen Tag hatten um die Gegend zu erkunden, haben wir uns für diesen Tag zwei Touren gebucht. Die erste war eine Sonnenaufgangstour inklusive einem Ausflug zu Kata Tjuta, umgangssprachlich “die Olgas“ genannt. Der indianische Name bedeutet übersetzt “Ort vieler Köpfe“ und trifft das Aussehen der Felsen ganz gut. Genau wie Uluru sind auch die Olgas durch Plattenbewegungen aus der Erde geschoben worden, was natürlich schon Millionen von Jahren her ist. Heute befinden sie sich in einem Nationalpark, werden allerdings von den lokalen Aborigines verwaltet. 
Aber zurück zu unserer Tour. Früh um dreiviertel 5 ging es los mit einem Reisebus zur Sonnenaufgangsaussichtsplattform. Dort gab es Tee, Kakao, Kaffee und Kekse als Snack und natürlich einen perfekten Blick auf den Uluru zum Sonnenaufgang. 

 Uluru zum Sonnenaufgang

 Anni zum fortgeschrittenen Sonnenaufgang

Insgesamt muss ich übrigens sagen, dass sowohl Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang auf den Bildern wesentlich spektakulärer aussehen als wir es in echt erlebt haben. Ich fand es fast ein bisschen enttäuschend, aber die Bilder entschädigen dann doch wieder.
Nachdem wir uns den Sonnenaufgang angesehen haben, ging es zur nächsten Aussichtsplattform, diesmal allerdings für Kata Tjuta. Dort hat man die Felsen aus der Ferne schön im Ganzen gesehen.

Die Olgas von weitem

Als nächstes sind wir direkt zu den Olgas gefahren und konnten auf einem markierten Weg zwischen ihnen herumlaufen. Da haben wir erstmal gemerkt wie wahnsinnig rot das Gestein wirklich ist. Die Farbe kommt übrigens daher, dass das Gestein sehr eisenhaltig ist und Eisen bei ungeschütztem Wettereinfluss rostet.

Bei den Olgas (Der Hut steht mir, keine Wiederrede)

Nach den Olgas wurden wir wieder in unserem Resort abgesetzt. So nah beim Ayer's Rock hat man nur die Option, im Ayer's Rock Resort einzuchecken. Wir haben uns für die preisgünstigste Variante, einen Schlafsaal mit 20 Betten, entschieden, was für zwei Nächte auch absolut in Ordnung war. Innerhalb des Resorts fährt ein kostenloser Shuttlebus und der Flughafentransfer ist auch schon mit bei der Buchung dabei. Es gibt außerdem einen Supermarkt, eine Post, eine Bank, verschiedene Shops und selbstverständlich noch hochwertige Hotels. Wir haben unsere Mittagszeit allerdings dazu genutzt, einen Ausflug zur Kamelfarm zu machen. Geritten sind wir zwar nicht (zu teuer), aber wir konnten uns die Kamele anschauen und sie auch streicheln.

Das Babykamel war einfach zu süß

Halb 3 nachmittags ging es dann wieder in einen Reisebus und zur nächsten Tour, diesmal eine geführte Tour am Uluru mit anschließendem Sonnenuntergang. Der erste Stop war allerdings das Cultural Center der Aborigines. Dort bekommen Touristen einen Einblick in die Kultur und den Glaube der australischen Ureinwohner. Fotos darf man dort nicht machen, deswegen kann ich leider keinen näheren Einblick gewähren. Der Besuch war aber auf jeden Fall sehr interessant.
Der nächste Stop war dann ein Wasserloch, an dem die Aborigines jahrhundertelang gelebt haben. Unser Guide hat uns verschiedene Legenden und Bräuche des Volks erklärt und außerdem veranschaulicht wie Uluru und Kata Tjuta entstanden sind. Außerdem konnte man dort auch gut erkennen, wie die Buschfeuer in Australien manchmal wüten. Es gibt allerdings auch Pflanzen, deren Samen ohne Feuer gar nicht verteilt werden können, wie uns unser Guide erzählt hat.

 Auf dem Weg zum Wasserloch

 Das Wasserloch mit Zulauf vom Uluru

Beispiel für Buschfeuer

Nach dem Wasserloch ging es dann schließlich zum Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang. Dort haben wir uns erstmal über Getränke und ein Snackbuffett gefreut und uns dann dem Sonnenuntergang gewidmet. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich es nicht besonders spannend fand, aber die Fotos sind sehr schön geworden.

 Die untergehende Sonne

 Beginnender Sonnenuntergang

Fortgeschrittener Sonnenuntergang mit dem Mond

Danach ging es dann auch schon wieder zum Resort zurück. Da wir an dem Tag von früh um 4 bis abends um 8 unterwegs waren, sind wir danach einfach ins Bett gefallen. Am nächsten Tag ging es dann ja auch schon nach Sydney. 
Bevor ich den Post beende will ich aber noch etwas zum Essen im Resort erzählen. Abgesehen von den üblichen Restaurants und Imbissständen gab es da nämlich noch eine sehr interessante BBQ-Grillbar. Man kauft rohes Fleisch und grillt es anschließend selbst. Dazu gibt es ein Brötchen und ein All you can eat Buffet mit Salat, Kartoffeln, Gemüse und Dessert. Die australische Platte mit Känguru, Krokodil und Emu war uns mit 30 Dollar leider zu teuer, ich hab stattdessen Pute gegessen und Anni eine Würstchenplatte. Wir haben das Buffet wirklich genossen, essen bis wir pappsatt sind kriegen wir hier ja sonst nicht. 

 Ich am Grill

Annis Teller mit Sachen vom Buffet

Eine Sache bleibt noch zu erwähnen. Im Resort gibt es eine Reihe von kostenlosen Aktivitäten und in eine davon sind wir zufällig auch reingestolpert. Anni wurde dann gleich für einen Aboriginestanz rekrutiert und ich kann nur sagen dass ich es wirklich zutiefst bedauere, dass die Kamera Videos nur per Kabel übertragen kann (wir haben natürlich keins). Deswegen gibt es nur ein Bild, aber es war auf jeden Fall sehr witzig anzusehen.

Anni beim Aboriginestanz

Das war es zu unserem Ausflug zum Uluru. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher ob sich der Haufen Geld, den wir insgesamt hier rein investiert haben, wirklich gelohnt hat. Ich bereue es zwar nicht, aber nochmal machen würde ich es wahrscheinlich auch nicht. Naja, zumindest können wir das jetzt von unserer Leben-to-do-liste streichen. 
Zum Abschluss kommt jetzt noch eine kleine Anekdote zu unserer Ankunft in Sydney. Die Hostelkette, mit der wir unterwegs sind, hat normalerweise nur ein oder zwei Hostels pro Stadt, aber in Sydney sind es über zehn. Ich war ja für die Hostelbuchungen zuständig und hatte zwar die Buchungsbestätigung ausgedruckt, aber dort stand der Hostelname nicht drauf. Wer jetzt schon ahnt was passiert ist, ahnt bestimmt richtig: Ich hab das falsche Hostel angesteuert. Gemerkt habe ich das leider erst als wir in unserem vermeintlichen Hostel angekommen waren und die Rezeptionsfrau uns nicht im System finden konnte. Da war es dann aber schon so spät, dass wir in unserem eigentlichen Hostel nicht mehr hätten einchecken können. Davon abgesehen lag es natürlich auch noch am anderen Ende von Sydney, ungefähr anderthalb Stunden mit dem Nahverkehr. Das Ende vom Lied war dass wir die Nacht im Osten von Sydney verbracht haben und erst heute in unser eigentliches Hostel eingecheckt haben. Tja, Asche auf mein Haupt und drei Kreuze dass wir die Nacht nicht auf der Straße verbringen mussten. Anni hat die Sache mit den Worten “jetzt kann ich wenigstens auch mal was verbocken“ abgetan. Ich nehme es einfach als Reiseerfahrung. 
Damit war es das für heute. Da morgen unser erster richtiger Tag in Sydney ist, gibt es erst übermorgen wieder einen Post.

Liebste Grüße von uns beiden!