Donnerstag, 10. November 2016

Hit the road, Jack!

Hallo und willkommen zurück auf unserem Blog! Ich weiß, es hat mal wieder länger gedauert mit dem neuen Eintrag, aber dafür kann ich heute stolz verkünden: Wir haben ein Auto! 

Darf ich vorstellen: Nelly 

Nachdem wir über das Wochenende nach verschiedenen passenden Inseraten gesucht hatten, sind wir am Dienstag zu zwei Besichtigungen nach Auckland gefahren. Letztendlich haben wir dann das erste Auto gekauft und sind damit gleich zurück gefahren. Nelly (benannt nach dem ersten Lied das im Radio lief) ist ein 1998er Toyota Estima mit stolzen 300.000 Kilometern auf dem Buckel. Diejenigen von euch, die jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mit dem Kopf schütteln kann ich zumindest etwas besänftigen. Autos in Neuseeland müssen alle 6 Monate zum neuseeländischen TÜV, und Nelly hat den Test im August bestanden. Außerdem haben wir sie vor dem Kauf getestet, und sie fährt einwandfrei. Sie hat ein Automatikgetriebe (was äußerst praktisch ist wenn man sich auf Linksverkehr und Lenkrad auf der rechten Seite konzentrieren muss) und fährt mit Benzin. Das ist hier übrigens wesentlich günstiger als zu Hause, den Van kann man für ca. 70 Dollar volltanken, was gerade mal 45 Euro sind. Übrigens ist es kein Zufall dass wir einen Van gekauft haben. Die gesamte Rückseite des Autos ist nämlich zu einem Bett umgebaut, und ich meine wirklich ein richtiges Bett mit Matratze und allem.

Foto vom Kofferraum aus

Außerdem gibt es Vorhänge und verschiedene Decken und Kissen. Unter dem Bett ist genug Stauraum für unsere Rucksäcke und diverse Campingsachen, die wir von den Vorbesitzern übernommen haben. Dazu gehören unter anderem zwei Campingstühle, Brotdosen in allen möglichen Größen, ein Gaskocher mit zwei Gasflaschen, ein Topf, Geschirr, Besteck und Motoröl. Aber ich weiß schon was euch am meisten interessiert. Also schön, wir haben 2.800 Euro bezahlt. Haltet davon was ihr wollt, wir sind zufrieden!

Die Vordersitze

Ja, soviel zu unserem neuen Gefährt. Ansonsten hat sich bei uns nicht viel getan, wir arbeiten im Garten und werden weiterhin mit gutem Essen versorgt. Letzte Woche haben uns Lydia und Rene mit an die Westküste auf einen Spaziergang genommen, das sind nur 20 Minuten im Auto von hier. Das Wasser ist eisig kalt, wir waren also nicht schwimmen.

Verlassener Strand an der Westküste

Die Ergebnisse unserer Arbeit auf der Farm zeige ich euch erst am Ende, aber ich kann schon mal veranschaulichen wie ungewohnt Gartenarbeit für unsere (naja, größtenteils meine) armen Hände ist. Es hat keine zwei Tage gedauert, da war die oberste Hautschicht meiner Hände praktisch komplett runtergerieben. 

Sieht gut aus, oder?

Naja, zum Glück tut es nicht weh, sondern sieht einfach nur lustig aus. 
Das wäre es heute dann auch schon wieder von meiner Seite. Farmleben ist nunmal nicht das spannendste, tut mir leid. Ich melde mich sobald ich wieder was zu erzählen habe, also vermutlich nicht vor nächster Woche. 

Bis dahin liebe Grüße von uns beiden!

2 Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Autokauf ;-)! Das Bett sieht ziemlich cool und bequem aus. Habt ihr es schon getestet? Wie geht es denn dann mir Nelly weiter bevor ihr wieder nach Deutschland fliegt?
    Liebe Grüße und passt auf euch auf!
    Arlette

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  2. Dankeschön! Ja, wir haben das Bett getestet. Als wir probegefahren sind lag jeweils einer hinten drin und hat sich kutschieren lassen. Es ist sehr bequem ;)
    Und Nelly wird dann wieder verkauft, hoffentlich an einen anderen Backpacker.
    Grüße zurück und klar, machen wir!

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